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	<description>Feine Fotografie &#38; feine Gedanken - fotomonat.de/at/ch/com - photomonth.de &#38; photomois.de</description>
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		<title>Das Ebook in der Fotografie &#8211; Chancen und Grenzen</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 06:11:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael mahlke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der digitale Siegeszug Seitdem die digitale Technologie immer mehr Bereiche der Welt erfasst hat, spricht man von einem Siegeszug. Dazu gehört der Glaube, dass bald auch gedruckte Bücher von elektronischen Büchern ersetzt werden. Geht man in einen Buchladen, dann merkt man schnell, dass sich was verändert hat. Ja, es liegen viele Bücher herum, die gekauft werden wollen. Aber zunehmend gibt es sogenannte Reader. Man soll einen kleinen Monitor kaufen, der es ermöglicht, Bücher elektronisch zu lesen. Nun haben wir digitale Buchangebote ja schon im Projekt Gutenberg, sogar mehrmals und vor allem kostenlos. Aber da reicht ein einfacher Computer und ein Zusatzgerät ist nicht erforderlich. Natürlich ist eine Welt vorstellbar, in der Inhalte nur noch auf Bildschirmen oder Projektionsflächen angeschaut werden. Vielleicht ist deshalb im Moment der Kampf um das Urheberrecht auch so groß. Die großen Firmen nutzen Technologien, die die Einzellizenz abrechenbar machen. Das gedruckte Buch Aber da geht es eben um das Lesen mit einem elektronischen Gerät. Ich persönlich lese sehr viele Bücher elektronisch. Aber es sind Bücher, bei denen es nur auf den Informationsinhalt ankommt wie Fachbücher zu wissenschaftlichen Fragen, Dissertationen und Aufsätze. Und ich lese sie am 20 Zoll Monitor in der FullScreen Ansicht, weil mir das [...]]]></description>
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		<title>&#8220;Bitte lächeln&#8221;! &#8211; Fotografie und Lachen</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 21:44:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael mahlke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mundus vult decipi &#8211; ergo decipiatur&#8230; Nun wenden wir uns einem Thema zu, das so alt ist wie die Fotografie und ihr ständiger Begleiter: dem Lachen und dem Lächeln. Das Thema hat mehrere Dimensionen. Ich will darüber nicht viel schreiben sondern einfach zehn Hinweise geben, die das meiste erklären und vertiefen. Hier ist also die nächste Seite in der Fotografie. Es ist zum Lachen: Bei hartl findest du Fotos, die du selber vielleicht nicht aufgenommen hättest Demetrius Dackel informiert anschaulich über das Zauberwort für ein wunderschönes Lächeln Bei Lisa Lustich findet man Bilder, die man so selten gesehen hat Warum Sie auf Facebook-Fotos lächeln sollten &#8230; Roland Barthes und das fotografierte Gesicht des Samurai Die Sonne lacht, nimm Blende 8 Erfolg lacht oder HIX als Gradmesser für das Humorvorkommen Miss Phuket oder da lachen sogar die Mönche &#8211; Fotos aus Schweizer Sicht Und hier gibt es Colgate Smile &#8230; und zum Schluß Patienten vor und nach der Zahnbehandlung mit dem neuen Lächeln Wie man sieht, ist das Lachen auf Fotos eine der wichtigsten Eigenschaften für erfolgreiche (?) Fotografie. Das Lachen, das Lächeln und die Fotografie gehören untrennbar zusammen. Willkommen im digitalen Land des Lächelns! &#160;]]></description>
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		<title>World Press Photo Award &#8211; Presse &amp; PR heute</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 21:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael mahlke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kostenlose Reklame statt bezahlter Fotografie &#8220;Für viele Redakteure bei Onlinemedien sind Bilder nur Mittel zum Zweck; und der heißt nicht etwa Geschichten erzählen, sondern: viele Klicks generieren! Da sind 40 Bilder aus dem Agentur-Abo besser als eine Reportage von 20 Bildern anzukaufen. Und wenn die Agentur von einem Motiv eins hoch und eins quer liefert, dann packt man beide da rein. Jeder Klick ein Treffer&#8230;. Es stößt einem bitter auf, wenn sich derzeit jedes Käseblatt mit den Bildern Honstras und anderer schmückt und vor seinen Lesern so tut als sei all das “Presse” und man als Blatt sei selbst ein Teil davon und würde all das für den Leser möglich und die Leser das mit ihrem Abo möglich machen. Dabei druckt man nur die kostenlosen Handouts des Wettbewerbs, hat die eigenen Fotografen längst abgeschafft und Leute wie Honstra lassen im Internet den Klingelbeutel rumgehen.&#8221; So die Einschätzung des Photojournalisten Sascha Rheker in seinem Blog aus Anlass der Bekanntgabe der prämierten Fotos des World Press Photo Award. Offenkundig schreibt er mit Erfahrung. Und so ist seine hier geäußerte Ansicht als Photojournalist genau das Problem, in dem heute Journalismus und Photojournalismus stecken. Die kommunikative Kette Es gibt eine Kette, die man mit den [...]]]></description>
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		<title>“Je mehr Fotoapparate im Verkehr sind, umso weniger Fotografen gibt es”  &#8211; oder wenn Theorie praktisch und Praxis zur Theorie wird</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 21:22:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael mahlke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bevor ich mit diesem Webmagazin begonnen habe, schrieb ich mir einige Gedanken auf. Es waren Gedanken aus der Praxis und für die Praxis. Es ist Fototheorie. Diese Gedanken sind vielfach aktuell und immer noch gut als Orientierung für die Fotografie und das eigene Leben. Per Zufall fand ich sie heute wieder und möchte sie nun als Geschenk an Sie weitergeben: &#8220;Im Grunde isoliert die Fotografie einen Augenblick aus dem Lauf der Zeit, was durch die Videofähigkeit moderner Fotokameras noch betont wird. Aber obwohl dies von Digitalkameraherstellern als Verbesserung beworben wird, ist die Fotografie nicht der arme Verwandte der Videoaufnahmen&#8230;. Fotos gehen anders mit Augenblicken um und können dies .. auf überraschend vielfältige Weise.&#8221; Michael Freeman, Die fotografische Idee &#8220;Wenn da nichts ist, dann kommt auch nichts rüber.&#8221; Sibylle Bergemann &#8220;Die Stärke der Fotografie liegt darin, ein Gefühl für Humanität zu wecken.&#8221; James Nachtwey &#8220;In der Fotografie geht es nicht um Kameras oder technischen Schnickschnack. Es kommt allein auf den Fotografen an. Eine Kamera kann so wenig gute Fotos schießen, wie eine Schreibmaschine einen großartigen Roman schreiben kann.&#8221; Peter Adams &#8220;Fällt es also den Fotografen heute schwerer, Erstaunliches zu finden? MR: Fotografen haben aus vielerlei Gründen eine schwierigere Zeit. Zum einen, [...]]]></description>
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		<title>Albert Camus in Bildern und Dokumenten von Catherine Camus</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 09:08:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael mahlke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich gebe zu, ich bin befangen. Albert Camus war einer (wenn nicht) der Gedankengeber, die mein Leben wesentlich beinflussen. Und nun gibt es schon in 2. Auflage ein wunderschön gemachtes großes Buch von seiner Tochter &#8220;Albert Camus in Bildern und Dokumenten&#8221;. Meine Ansprüche an das Buch waren sehr hoch, denn Albert Camus ist nun mal sehr wichtig für mich. Konnten diese Ansprüche befriedigt werden? Ich war gespannt. &#8220;Albert Camus ist nicht irgendein Vater, sondern Albert Camus ist mein Vater.&#8221; So beginnt seine Tochter Catherine Camus das Buch. Später schreibt sie: &#8220;Und so habe ich mich mit Blick auf all jene, die Camus kennen oder auch nicht kennen, über alle Bedenken hinweggesetzt, die Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten akzeptiert, den unvollkommenen Charakter des ganzen Unterfangens in Kauf genommen und schließlich mit der tatkräftigen Unterstützung von Marcella Mahaseta versucht, sein Leben nachzuzeichnen&#8230; an Hand von Photographien in chronologischer Abfolge.&#8221; Das hat dem Buch gut getan. Es ist ein &#8220;echter&#8221; Camus. Bevor ich das Buch aufgeschlagen habe, dachte ich, was kann das Buch mir neues bringen? Als ich es gelesen hatte, da war mir klar, dass der Blick der Tochter auf den Menschen, der diesen dann in eine Beziehung zum Werk setzt, völlig anders ist [...]]]></description>
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		<title>Die neue Strassenfotografie &#8211; erlaubt ist fast alles, was gefällt</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 00:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mahlke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man nicht nur fotografiert sondern auch über Fotografie schreibt, dann ist man immer wieder erstaunt, was diskutiert wird. In der Zeitschrift Photonews wurde nun in den letzten Ausgaben über Strassenfotografie geschrieben. Dabei kam in meinen Augen heraus, dass heute erlaubt ist, was gefällt. Dies bedeutet, die von mir hier oft diskutierten Kriterien für gute Strassenfotografie fallen samt und sonders weg. Daher will ich sie noch einmal nennen: 1. keine entlarvenden und verletzenden Fotos 2. immer geometrisch gestaltet 3. die Achtung aller Persönlichkeitsrechte, d.h. entweder Einwilligung oder ohne direkte Erkennbarkeit (das ist ja genau die Kunst) fotografiert 4. optisch gestaltete Situationen, z.T.  mit Bokeh 5. die Fotos erzählen eine Episode bzw. Geschichte Diese fünf Kriterien (= 5 Sterne) kommen in der neuen Strassenfotografie nicht mehr vor. Wenn ich im Netz darüber lese, dann ist fast immer alles erlaubt. Selbst die Mißachtung der Persönlichkeitsrechte, von Geometrie oder anderen Elementen ganz zu schweigen. Und damit werden dann sogar Ausstellungen gemacht und diese werden dann auch noch in den fotografischen &#8220;Leitmedien&#8221; besprochen, vielfach sogar gelobt. Übrigens ist diese Veränderung auch bei der englischen Wikipedia zu finden. Während dort 2007 noch detailliert besprochen wurde, was Streetphotography inhaltlich und technisch bedeutet, so ist dies im [...]]]></description>
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		<title>Neue Themen im Land der Digitalfotografie</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 07:07:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael mahlke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn sich die Dinge weiterentwickeln, dann ergeben sich auch neue Probleme, die gelöst werden müssen. Meiner persönlichen Meinung nach zeigen sich gerade einige als Elemente des digitalen Zeitgeistes, die neu beantwortet werden müssen: 1. Welche Rolle spielt Firmware von Digitalkameras für Testmagazine? Der Fall der Fuji X10 ist aktuell ein gutes Beispiel. Genau dazu gibt es einen Hinweis im DSLR-Forum auf ein Zitat eines Mitarbeiters bei digitalkamera.de zum Problem der weissen Scheiben bei der Fuji X10: &#8220;Fujifilm will dieses Problem per Firmwareupdate beseitigen, also scheint es sich nicht um einen Hardwarefehler zu handeln und er wird nicht dauerhaft bleiben. Sobald er beseitigt ist, wird es niemanden mehr kümmern. Wir vergeben für die Tests unter anderem Testnoten und ein Testlogo, das sich hinterher nicht mehr ändern darf. Es steht genauso wie der Test für immer bzw. solange es diese Seite gibt im Internet und möglicherweise wird dieses Logo auch woanders zu sehen sein, z. B. auf der Herstellerseite, vielleicht wird es sogar auf dem Kamerakarton kleben. Da können wir doch nicht nach einem Firmwareupdate eine andere Testnote vergeben und dann sind zwei Logos im Umlauf. Ich vertraue in diesem Punkt dem Hersteller und das Problem würde mich nicht vom Kauf der [...]]]></description>
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		<title>Der Pinsel des Malers oder die Festbrennweite in der Fotografie</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 12:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mahlke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Früher hieß der Fotograf Lichtbildner. Darin war die Gestaltung mit Licht enthalten. Die Malerei mit dem Licht, das Malen mit Licht, ist das Wesentliche in der Fotografie gewesen. Dadurch entstehen schöne Fotos. Dabei spielt die jeweilige Optik eine entscheidende Rolle. Die Pinselwahl des Malers entspricht der Optikwahl des Fotografen. Die Wahl des jeweiligen Bildausschnittes, das Motiv und die jeweilige Tiefenschärfe und Schärfentiefe im Foto ist dann Ausdruck der individuellen Person. Natürlich kann man heute einiges auch digital machen. Aber vieles eben auch nicht. Dazu gehört vor allem das Festhalten des Moments mit einer Festbrennweite, die durch die Lichtführung und die Schärfeführung die Dinge so darstellt wie der Fotograf es bei der Aufnahme auch wollte. Wie man mit Festbrennweiten &#8220;malen&#8221; kann, möchte ich an verschiedenen Bildern zeigen. &#160; Dieses Bild hat als Thema Rauchen und Stimmung. Wie man sieht ist es in einer Gaststätte aufgenommen. Scharf und richtig freigestellt ist allein der Zigarettenrauch. Alles andere davor, daneben und dahinter ist nicht wirklich scharf aber dennoch so &#8220;gemalt&#8221;, dass dadurch für das Auge gut sichtbar die Situation mit Licht gemalt worden ist. Aufgenommen mit einer Lumix G2 und 20mm/1,7. &#160; Dieses Bild ist ein Porträt mit Blumen. Im Hintergrund sehen wir Blumen, [...]]]></description>
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		<title>2012: Immer teurer, schlechte Pflege und &#8220;falsch&#8221; informiert? &#8211; Bitte nicht!</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 08:36:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael mahlke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was ist los im Kameraleben auf dieser Welt? Wenn wir es runterbrechen auf die konkreten Handlungsweisen, dann fallen meiner Meinung nach einige aktuelle Entwicklungen auf: Fuji löst z.B. wesentliche Probleme nicht, die von Kunden bzgl. der Kameras formuliert werden. Statt hochpreisige Produkte (X100, X10) durch Firmware-Updates zu optimieren bzw. voll einsetzbar zu machen, werden noch höherpreisige neue Produkte angeboten. Aber warum sollte man die kaufen, wenn die vorherigen Produkte nicht mal richtig ok sind? Nun steht Fuji nicht alleine da, wie man in diversen Foren lesen kann. Aber das ist schon bemerkenswert. Ich finde, das hat erhebliche Auswirkungen auf das Vertrauen in eine Marke. Neue Kameras werden mit empfohlenen Preisvorstellungen auf den Markt gebracht, die dem technischen Mehrwert in keiner Weise entsprechen. Der Journalismus verabschiedet sich teilweise. Die Internet-Oligarchie wächst. Es scheint z.B. so, dass offenkundig nur ein kleiner Kreis ausgewählter Webmagazine spezielle Kameras erhält und diese dort entsprechend besprochen werden, sogar bewertet werden und mit Beispielgalerien gefüllt werden ohne dass die Kameras tatsächlich kaufbar und die dort publizierten Inhalte überprüfbar wären. Einmal scheint spiegel.de dies ausgehebelt zu haben. Die Zahl der &#8220;Previews&#8221; und &#8220;Hands on&#8221; bei Artikeln in Testmagazinen nimmt zu. Das sind in meinen Augen Tests ohne Tests, die [...]]]></description>
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		<title>Fotografie und Lebenszeit &#8211; Nachdenken über die Pause</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 08:55:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mahlke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer die Welt durch das Fotografieren entdeckt und beim Betrachten der Fotos die Situationen neu entdeckt, der lebt. Fotografieren ist dabei nicht Selbstzweck sondern Mittel zum Zweck &#8211; die Aneignung der Welt, so wie man sie sieht. Fotos halten Momente fest. Damit ist die Kamera ein besonderes Instrument. Leider entsprechen heute die meisten Kameras nicht mehr meinen fotografischen Anforderungen. Und das Foto ist natürlich ein besonderes Element der eigenen Lebenszeit. Beim Betrachten eigener Fotos setze ich mich selbst in ein Verhältnis zu der Situation. Ich weiß, sie ist vorbei und dennoch ist sie da. So ist das Leben mehr als Dasein, es ist die Verarbeitung der eigenen Existenz. Ich bin sehr froh, dass mir Henri Cartier-Bresson und Albert Camus durch ihre Werke geholfen haben, meine Welt durch Schreiben und Fotografieren zu entdecken. Dazu gehört aber auch die Pause. &#8220;Ein Bild ist plötzlich da und beisst dich.&#8221; Dieser Satz von Elliott Erwitt zeigt, dass die Fotografie, die ich meine, nicht erzwungen werden kann. Und dies ist diametral entgegengesetzt zu der heutigen Welt, die sich in der medialen Öffentlichkeit durch die tägliche Portion digitaler Kost definiert. Sich selbst wahrnehmen, Situationen mit Gefühlen auf sich wirken lassen, das Atemholen und die Pause bewußt [...]]]></description>
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